Technische Einsatzübung

Realistische Einsatzübung gemeinsam mit Rotem Kreuz

Am Samstag, den 2.11.2019, wurde die FF Zitternberg mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in die Maierscher Haide unweit der Kellergasse Maiersch, alarmiert.
Unmittelbar nach der Alarmierung wurde mit dem Kleinrüstfahrzeug ausgerückt.

Der erste Eindruck für den Einsatzleiter nach Ankunft am Einsatzort war der, dass zwei Fahrzeuge zusammengestoßen sind und keine Betriebsmittel auslaufen; jedoch sich in jedem der beiden Fahrzeuge eine Person befindet.
Die Erkundung durch den Einsatzleiter wurde aber dahingehend unterbrochen, da sich ein Unfallopfer selbstständig aus dem Kfz befreite und verzweifelt nach seinem Enkelkind, dass anscheinend ebenfalls im Fahrzeug gesessen ist, suchte. Der geschockte Großvater konnte im Moment der Ersterkundung nur mit Nachdruck vom Schauplatz des Geschehens ferngehalten werden bzw. erst nach einer Befragung durch die Einsatzkräfte über das Aussehen sowie über den Namen seines Enkels befragt werden.

Bei der Erkundung des zweiten Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die Lenkerin mittels einer Eisenstange durch den Unfallhergang gepfählt wurde und somit schwer verletzt mit dem Fahrersitz verbunden war.
Aus diesen Sichtweisen heraus wurde durch den Einsatzleiter die nächst höhere Alarmstufe beordert, wobei weitere Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehren (hier aber nur fiktiv am Papier durchgespielt) angefordert wurden.

Trotz enger Zusammenarbeit der Einsatzleiter der Feuerwehr und des Roten Kreuzes sowie beider Mannschaften der Rettungsteams am Fahrzeug gelang es erst ca eine Stunde nach Alarmierung, aufgrund der Komplexität der Verletzung und der Situationen, alle Unfallopfer sowie das vermisste Kind zu retten, zu versorgen und dem Rettungsdienst Richtung Krankenhaus zu übergeben.

Seitens der Übungsbeobachter wurden nur kleine Fehler aufgrund Unachtsamkeiten aufgezeigt. Das Beobachterteam zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden.

Ein besonderer Dank gilt den „Unfallopfern“ Henriette Götz, Franz Weigl und Jonas Kessenbrock, welche ihre Rollen äußerst überzeugend gespielt hatten. Weiters dem Roten Kreuz der Dienststellen Gars am Kamp und Horn sowie dem Bezirkseinsatzleiter des ÖRK sowie der FF Maiersch, die am Beseitigen der Übungsfahrzeuge mitgeholfen hat bzw auch dankend unsere Unterweisungen am hydraulischen Rettungsgerät im Anschluss an die Übung aufgenommen hat.

Eine realistische Übungsdarstellung wäre aber ohne die Mitglieder der ÖRK Einsatzrealistik nicht möglich gewesen. Hier gilt auch unser größter Dank dafür!