Übung Brandeinsatz

Am Samstag, den 28.10.2023, war es mal wieder so weit. Eine Übung zum Thema „Brandeinsatz“ fand statt.

Als Übungsobjekt diente das ehemalige Gemeindehaus. Annahme war, dass es im Obergeschoß brennt sowie stark verraucht sei. Eine Person galt es zu retten, eine andere Person befände sich in Gefahr.

Die Mitglieder der FF Zitternberg rüsteten sich bei Anfahrt bereits mit Atemschutz aus. Die Ersterkundung durch den Gruppenkommandanten ergab, dass eine Person im ersten Obergeschoß am Fenster stand und das Haus nicht mehr verlassen konnte, da alles verraucht war. Zudem sei eine weitere Person beim Einheizen nicht mehr zurückgekehrt und läge bewusstlos beim Ofen.

Mit gefüllter Löschleitung rettete der Atemschutztrupp die bewusstlose Person, die sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes befand. Das Gebäude war stark verraucht, die Sicht schlecht. Währenddessen konnte der brennende Ofen gelöscht werden. Die andere Person konnte, nachdem die Verrauchung abnahm, aus dem Gebäude gerettet werden.

Der zweite Teil der Übung war ähnlich aufgebaut; die Mitglieder tauschten nun die Rollen. Dieses Mal simulierte ein Atemschutzgeräteträger einen Notfall, sodass die anderen Mitglieder – neben der zu rettenden Person – auch noch ihr Mitglied sicher aus dem Gebäude zu retten hatten.

Im letzten Teil der Übung zeigte BM Jakob Tschokert die hydraulische Ventilation vor. Mit dieser Methode kann man mithilfe des Wasserstrahls aus dem Strahlrohr den Rauch aus dem Gebäude entfernen. Der Wasserstrahl (hinaus durch ein Fenster) zieht sozusagen den Rauch mit hinaus.

Nach gut drei Stunden war die Übung beendet. Die Mitglieder kamen überein, dass die heutige Wiederholung des Atemschutzeinsatzes bzw generell des Brandeinsatzes sehr sinnvoll war. Als weitere Erkenntnis stellte man fest, dass die Verständigung mit dem Atemschutztrupp mittels Funk oft schwierig war, was vor allem an der natürlich zu tragenden Atemschutzmaske der Geräteträger lag.