Funkübung am 28. März: Kommunikationstraining für den Ernstfall

Am 28. März 2026 stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Zitternberg eine umfassende Funkübung auf dem Programm. Da bei jedem Einsatz eine reibungslose Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist, lag der Schwerpunkt an diesem Tag auf der fehlerfreien Informationsweitergabe und der Koordination.

Theoretische Grundlagen Zu Beginn der Übung frischten die Mitglieder ihr Wissen in einem kompakten Theorieteil auf. Dabei wurden die wichtigsten Grundlagen durchbesprochen:

  • Handhabung der Funkgeräte: Die korrekte Bedienung und Pflege unserer Ausrüstung.
  • Funkordnung und Funkgespräche: Die klare, kurze Abwicklung von Meldungen und die Einhaltung der Funkdisziplin.
  • Aufgaben der Einsatzleitung: Wie wird das Geschehen optimal koordiniert und welche Informationen sind für eine erfolgreiche Einsatzführung zwingend erforderlich?

Praktische Umsetzung: Fiktive Einsatzszenarien Nach der Theorie folgte der wichtigste Teil – die praktische Anwendung. Um die Abläufe so realistisch wie möglich zu trainieren, wurde die Mannschaft aufgeteilt:

  • Einsatzleitung: Drei Kameradinnen und Kameraden richteten direkt im Feuerwehrhaus eine fiktive Einsatzleitung ein. Von hier aus wurde das gesamte Geschehen überwacht und gesteuert.
  • Einsatzkräfte: Die restliche Mannschaft rüstete sich aus und besetzte unsere beiden Fahrzeuge Rüst Zitternberg und Tank Zitternberg.

Die Einsatzleitung schickte die beiden Fahrzeugbesatzungen anschließend zu verschiedenen fiktiven Einsatzorten. Die Herausforderung dabei: Die komplette Abwicklung – von der Anfahrt über die Lageerkundung bis hin zur Lagemeldung und Einsatzbeendigung – erfolgte ausschließlich über den Funkverkehr.

Durch diese stark praxisbezogene Übung konnten wir das Zusammenspiel zwischen Einsatzleitung und den Kräften vor Ort intensiv trainieren. So stellen wir sicher, dass der Informationsfluss auch im stressigen Ernstfall schnell und präzise funktioniert.