Aktuelles

Richtiger Umgang mit einer Brandmeldeanlage

Am Samstag, den 12.09.2020 lernte bzw wiederholte die Mannschaft der FF Zitternberg den richtigen Umgang mit einer Brandmeldeanlage.

Feuerwehrkommandant OBI Thomas Zimmerl schulte die Übungsteilnehmer auf die Brandmeldeanlage in einem örtlichen Gewerbebetrieb ein.

Der erste Teil der Übung bestand darin – sich als Feuerwehr im Einsatzfall – Zutritt zum Unternehmen und in weiterer Folge zur Brandmeldeanlage zu verschaffen.

Danach schulte OBI Thomas Zimmerl die Teilnehmer auf die Brandmeldeanlage ein, indem er zuerst theoretisch das Feuewehrbedienfeld sowie den Aufbau des Brandschutzplanes erläuterte. Einen weiteren Übungsteil stellte dabei das Aufsuchen von räumlich unterschiedlich platzierten Brandmeldern dar; zB in der Zwischendecke, Zwischenboden etc.

Die Mannschaft konnte sich bei dieser Übung einen umfassenden Überblick über die räumlichen Ausmaße des Betriebs verschaffen. Zudem konnte die Funktionsweise der Brandmeldeanlage erlernt und die dabei notwendigen Schritte im Einsatzfall trainiert werden.


Einschulung auf neue Atemschutzgeräte

Für einen Teil der Mannschaft erfolgte am Dienstag, den 25.08.2020 eine erste Einweisung auf die drei neuen Atemschutzgeräte.

Sachbearbeiter Atemschutz, BM Jakob Tschokert, schulte einen Teil der Mannschaft auf die drei neu angekauften Atemschutzgeräte ein.

Die neuen Geräte ersetzen die drei alten Geräte aus dem Tanklöschfahrzeug. Die neuen Pressluftatmer sind sowohl mit den bisher in der FF Zitternberg verwendeten 200bar Stahlflaschen als auch mit 300bar Flaschen kompatibel.

Nach Wiederholung der Grundlagen führte jeder Teilnehmer selbstständig einen Flaschenwechsel, eine Kurzüberprüfung sowie eine Hochdruckdichtprüfung durch.  Um sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen, legten auch alle die neuen Atemschutzgeräte an. Die neuen Geräte können nun von jenen, die eine Einschulung erhielten, im Einsatzfall verwendet werden.


HFM Josef Schneider verstorben.

Es ist unsere traurige Pflicht, das Ableben unseres dienstältestens Mitgliedes, Herrn Hauptfeuerwehrmann Josef Schneider, bekannt zu geben.

Josef, im Jahr 1926 geboren, wuchs in einem Landwirtschaftlichen Betrieb auf. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er 1943 zum Kriegsdienst eingezogen. Hier waren seine Stationen die Kriegsmarine sowie Infanterie von Wehrmachtsteilen. 1945 erfolgte seine Gefangenschaft US-Amerikanischer Truppen, die ihn kurz danach wieder frei ließen.

Am 26. Dezember 1946 erfolgte die Wiederaufstellung der FF Zitternberg nach dem Krieg. Unter Hauptmann Schachinger trat Josef der Wehr bei.

Viele Einsätze und Übungen hat unser Kamerad absolviert, ehe er 1955 zum 3. Maschinist und 1965 zum Einsatzfahrer ernannt wurde. 1970 wurde er zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Seitens des Landes Niederösterreich durfte Josef 1996 das Ehrenzeichen für 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen entgegennehmen.

Der NÖ Landesfeuerwehrverband  zeichnete Josef letztmalig 2016 mit dem Ehrenzeichen für vieljährige verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehrdienst für 70 Jahre aus.

Mit Josef verlieren wir einen geschätzten Kameraden, der sich beim Neubau des Feuerwehrhauses in den 1980er Jahren verdient gemacht hat bzw. in den letzten Jahrzehnten am Feuerwehrkirtag in den Morgenstunden gemeinsam mit unserer Jugend den Platz wieder ansehbar gemacht hat.

Mitgliederversammlung und  Ersatzwahl

Am Freitag, den 3. Jänner 2020 versammelten sich 28 Feuerwehrkameraden zur Mitgliederversammlung bzw. für die Ersatzwahl des Feuerwehrkommandanten Stellvertreters.
Neben den Mitgliedern waren auch Bürgermeister Ing. Martin Falk sowie Ortsvorsteher Josef Beischlager der Einladung gefolgt.

Beim ersten Tagesordnungspunkt wurde die Ersatzwahl des Feuerwehrkommandanten Stellvertreters vorgenommen. Der bisherige Stellvertreter Bernhard Grünsteidl legte aus beruflichen Gründen sowie eines bereits vor einiger Zeit durchgeführten Wohnortwechsels seine Funktion zurück.
Als neuer Feuerwehrkommandant Stellvertreter wurde Bezirkssachbearbeiter Michael Kranzler, bis dato Zugskommandant der FF Zitternberg, mit einer eindeutigen Mehrheit gewählt.

Im Anschluss an die Wahl wurde Grünsteidl mit einer Ehrenurkunde für seine Verdienste um die Wehr beschenkt bzw. Michael Kranzler durch den Bürgermeister in seiner neuen Funktion angelobt.

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde ein umfassender Rückblick auf das Jahr 2019 geworfen bzw. die Vorhaben für das Jahr 2020 besprochen und ausgearbeitet.


Technische Einsatzschulung

In den Nachmittagsstunden des 9. November versammelte sich die Mannschaft der FF Zitternberg zu einer Schulung für den Bereich des technischen Einsatzes. Teile der FF Maiersch sowie der FF Etzmannsdorf am Kamp ergänzten den Teilnehmerstand aus Zitternberg.
Im Rahmen eines Stationsbetriebes wurden folgende Themen bearbeitet:

Force Rettungsbeil und Halligan-Tool:
Schnelles Öffnen von Eingangstüren sowie Türen an einem Kfz sowie weitere Einsatzmöglichkeiten beider Geräte

Hydraulisches Rettunsgerät:

Vorbereiten des Rettungsgerätes, Arbeiten mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder, Geschicklichkeitsübung mittels Tennisball und Verkehrsleitkegel

Tragkraftspritze und Notstromaggregate:
Inbetriebnahme und Betrieb der Geräte

Nachrichtendienst:
Digitale Handfunkgeräte, Lagemeldung, Einsatztagebuch

Ein nicht alltäglicher Punkt war die Teilnahme der Tierrettung Waldviertel, welche deren Vereinsarbeit vorstellte bzw. den gegenseitigen Nutzen beider Einsatzorganisationen in den Vordergrund stellte.
In den letzten Jahren mussten pro Jahr mind. zwei Tierrettungen durch die FF Zitternberg durchgeführt werden. Für die Zukunft haben die Feuerwehren hier einen kompetenten Partner gefunden!

Wir bedanken uns für die kooperative Zusammenarbeit mit unseren beiden benachbarten Feuerwehren sowie der Tierrettung Waldviertel für deren Engagement!



Technische Einsatzübung

Am Samstag, den 2.11.2019, wurde die FF Zitternberg mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ in die Maierscher Haide unweit der Kellergasse Maiersch, alarmiert.
Unmittelbar nach der Alarmierung wurde mit dem Kleinrüstfahrzeug ausgerückt.

Der erste Eindruck für den Einsatzleiter nach Ankunft am Einsatzort war der, dass zwei Fahrzeuge zusammengestoßen sind und keine Betriebsmittel auslaufen; jedoch sich in jedem der beiden Fahrzeuge eine Person befindet.
Die Erkundung durch den Einsatzleiter wurde aber dahingehend unterbrochen, da sich ein Unfallopfer selbstständig aus dem Kfz befreite und verzweifelt nach seinem Enkelkind, dass anscheinend ebenfalls im Fahrzeug gesessen ist, suchte. Der geschockte Großvater konnte im Moment der Ersterkundung nur mit Nachdruck vom Schauplatz des Geschehens ferngehalten werden bzw. erst nach einer Befragung durch die Einsatzkräfte über das Aussehen sowie über den Namen seines Enkels befragt werden.

Bei der Erkundung des zweiten Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die Lenkerin mittels einer Eisenstange durch den Unfallhergang gepfählt wurde und somit schwer verletzt mit dem Fahrersitz verbunden war.
Aus diesen Sichtweisen heraus wurde durch den Einsatzleiter die nächst höhere Alarmstufe beordert, wobei weitere Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehren (hier aber nur fiktiv am Papier durchgespielt) angefordert wurden.

Trotz enger Zusammenarbeit der Einsatzleiter der Feuerwehr und des Roten Kreuzes sowie beider Mannschaften der Rettungsteams am Fahrzeug gelang es erst ca eine Stunde nach Alarmierung, aufgrund der Komplexität der Verletzung und der Situationen, alle Unfallopfer sowie das vermisste Kind zu retten, zu versorgen und dem Rettungsdienst Richtung Krankenhaus zu übergeben.

Seitens der Übungsbeobachter wurden nur kleine Fehler aufgrund Unachtsamkeiten aufgezeigt. Das Beobachterteam zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden.

Ein besonderer Dank gilt den „Unfallopfern“ Henriette Götz, Franz Weigl und Jonas Kessenbrock, welche ihre Rollen äußerst überzeugend gespielt hatten. Weiters dem Roten Kreuz der Dienststellen Gars am Kamp und Horn sowie dem Bezirkseinsatzleiter des ÖRK sowie der FF Maiersch, die am Beseitigen der Übungsfahrzeuge mitgeholfen hat bzw auch dankend unsere Unterweisungen am hydraulischen Rettungsgerät im Anschluss an die Übung aufgenommen hat.

Eine realistische Übungsdarstellung wäre aber ohne die Mitglieder der ÖRK Einsatzrealistik nicht möglich gewesen. Hier gilt auch unser größter Dank dafür!


Abschluss der Basisausbildung

Die FF Zitternberg ist um ein weiteres ausgebildetes Mitglied reicher!

Am Samstag, den 2. November, konnte Probefeuerwehrmann Bernhard Judmann seine Basisausbildung im Rahmen des Abschlussmoduls Truppmannausbildung erfolgreich mit voller Punktezahl abschließen.

Dieser Abschlussprüfung geht eine monatelange Ausbildung im gemeinsamen Rahmen der 20 Wehren des AFKDO Gars bzw unzähliger Stunden in der eigenen Feuerwehr voraus.

Mit Abschluss dieser Ausbildung steht unserem Kameraden der Weg für die sogenannte erweiterte Basisausbildung, also die Ausbildung zum Funker, des Atemschutzgeräteträgers, eines Einsatzmaschinisten und vielem mehr, nichts mehr im Wege.

Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner weiteren Tätigkeit!

Foto: OBI R. Gigl, AFKDO Gars


Allerheiligen

Traditionelles Gedenken am Allerheiligentag.

Seit dem Jahr 1931 wird am Zitternberger Kriegerdenkmal vonseiten der Feuerwehr ein Kranz im Gedenken an die gefallenen Dorfbewohner und für die verstorbenen Feuerwehrkameraden niedergelegt.
Die Veranstaltung war von der Bevölkerung und der Wehr gut besucht. Kommandant Zimmerl hob in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Feuerwehr als Traditionsträger sowie einem friedvollen Miteinanders in Europa hervor.


Heißluftausbildung Stufe 4

Am Sonntag, den 20. Oktober 2019,  nutzen 4 Mitglieder der FF Zitternberg die Möglichkeit, in Groß Gerungs, die Atemschutzausbildung der Stufe 4 zu absolvieren.
In dieser Ausbildungsstufe erlernen die Teilnehmer in einer nahezu realistischen Umgebung das richtige Vorgehen im Atemschutzeinsatz. Die Realitätsnähe wird hierbei in einer gasbefeuerten Anlage dargestellt.
Die Stufen 1 bis 3, die teilweise in der eigenen Wehr ausgebildet wird, ist Grundvoraussetzung.

Nicht nur frisch ausgebildete Kräfte nutzten diesen Übungstag sondern auch erfahrene Kameraden, da sich die Atemschutzeinsätze in der FF Zitternberg glücklicherweise in Grenzen halten.

Als nächster Ausbildungspunkt steht die Stufe 5 am Plan. Hier wird in einer sogenannten feststoffbefeuerten Anlage das Löschen eines Brandes sowie die Rettung vermisster Personen beübt und geht somit anjour mit der Stufe 4.
Dieses Training wird in Amstetten beim Verein ready4fire absolviert.


Unterabschnitts-Atemschutzübung in Zitternberg.

Am Freitag, den 13. September 2019, fand in Zitternberg die Unterabschnitts-Atemschutzübung statt. Atemschutzgeräteträger sowie alle interessierten FF-Mitglieder aus Zitternberg und den umliegenden Feuerwehren frischten ihre Kenntnisse auf.

Insgesamt gab es drei Station:

Bei der ersten Station musste der Rettungstrupp einen verletzten Atemschutzgeräterträger aus einer Halle bei Nullsicht retten. Die Halle war mit diversen Fahrzeugen, einem Tisch und anderen Hindernissen gefüllt. Während der Rettungstrupp die Personensuche vornahm, musste dieser zudem seine Position bzw Hindernisse in der Halle über Funk mitteilen. Anhand dieser Funkmitteilungen fertigten andere Übungsteilnehmer eine Lageskizze an, die danach mit den realen Standorten der Gerätschaften in der Halle verglichen wurde. Bei dieser Station lernten die Übungsteilnehmer auch das richtige bzw sinnvolle Legen einer Schlauchreserve in sogenannten „Loops“ (Kreise).

Die zweite Station beinhaltete einen theoretischen Vortrag zur Sicherheit im Atemschutzeinsatz.

Bei der dritten Station ging es um das richtige Öffnen einer Tür im Brandeinsatz. Die Übungsteilnehmer lernten den „Türcheck“ und erhielten Hinweise hinsichtlich möglicher Gefahren für den Atemschutzeinsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Zitternberg bedankt sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen Unterabschnitts-Atemschutzübung.


Liebe Nutzer unserer Website!

Da wir unsere Website nicht zu einem Datenfriedhof machen möchten, finden Sie hier nur Artikel eines gewissen Zeitraumes!
Wenn Sie fragen zu Aktivitäten haben die hier nicht mehr behandelt werden, kontaktieren Sie das Feuerwehrkommando!